Meyrin-Caillat im Magazin Bâtir

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ohäsion und klare Linien kennzeichnen dieses Mixprogramm von Wohnungen und Büros. Die urbane Front und die grüne Hinterlandschaft tragen zur Integration des Projekts zwischen Industrie und Villen bei.

Meyrin-Caillat oder kohärente Diversität. Gegenüber dem Campus des Uhrenherstellers Richemont liegend, auf der Hinterseite an zwei Villen anstossend, ist die kammförmige Überbauung sofort erkennbar an ihren Gebäudehüllen aus Thon-Ziegelsteinen und den spitzen Kanten, an der Kreuzung Route du Nant-d’Avril und Rue Emma Kammacher die in das Dorfzentrum von Meyrin (GE) führt. Die signifikant, in Verlängerung eines grünen Baugeländes im Herzen der Industriezone Zymeysa angeordneten Gebäude spielen geschickt mit den topografischen Schwierigkeiten. Die dreieckförmige Parzelle, deren Fläche von 7792 m2 maximal genutzt wurde, beinhaltet eine gegen die Strasse abfallende Neigung. Die drei Wohnebäude erstrecken sich deshalb über angelegte Halbetagen von Westen nach Osten, in derselben Weise wie die Gärten, die sich als aufeinanderfolgende Terrassen präsentieren. Strassenseitig, auf einem Terrain mit weniger markantem Höhenunterschied, bilden die gewerblich genutzten Gebäude eine horizontale Front zum Schutz der Wohnungen gegen die durch den Verkehr verursachten Lärmimissionen. Weiter zum integralen Text von Viviane Scaramiglia.